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Auf dem Weg zu einer kommunalen Beteiligungskultur: Bausteine, Merkposten und Prüffragen


Stephanie Bock, Bettina Reimann, Klaus J. Beckmann
Sonderveröffentlichung, 2013, 100 S., teilweise farbig
Erscheinungsjahr: 2013
ISBN: 978-3-88118-524-0
Verlag: Deutsches Institut für Urbanistik
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Kurzbeschreibung:
Anregungen für Kommunalverwaltungen und kommunale Politik

Eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Stadtentwicklung ist kein Zufall, sondern Ergebnis eines transparenten und wohldurchdachten Arbeits-, Organisations- und Entscheidungsprozesses. Dabei kommt einer umfassenden, ernst genommenen und intensiven (Bürger-)Beteiligung eine immer größere Bedeutung zu. Auf der einen Seite stehen Projekte der Stadtentwicklung und Infrastrukturprojekte gegenwärtig im Fokus einer besonderen öffentlichen Aufmerksamkeit. Ihre Planungs- und Umsetzungsprozesse werden von einem wachsenden Teil der Bevölkerung kritisch begleitet, sie geraten zunehmend unter Legitimationsdruck. Auf der anderen Seite führt eine qualitätsvolle Bürgerbeteiligung zu tragfähigen Ergebnissen.

Die aktuellen Debatten – nicht erst ausgelöst durch „Stuttgart 21“ – deuten Defizite der bisherigen Beteiligungspraxis an. Es ist daher wenig verwunderlich, dass Forderungen nach neuen Formen der Beteiligung der Stadtgesellschaft an der Stadtentwicklung laut werden, wobei diese gegenüber früheren Formen eine neue Dimension aufweisen: Die Unzufriedenheit der Bürgerschaft wächst, ihre Bereitschaft und Entschlossenheit zur Positionierung und Durchsetzung der eigenen Positionen hat sich verstärkt und ihr Interesse an der Mitgestaltung der Zukunft der jeweiligen Stadt ist gewachsen. Von einer Politikverdrossenheit kann demnach zumindest auf der kommunalen Ebene nicht die Rede sein. Zivilgesellschaftliche Akteure suchen für ihr Engagement vielmehr verstärkt neue Wege jenseits von Parteien und organisierter Kommunalpolitik sowie festgefügten Interessengruppen. Von der Bürgerschaft diskutiert, formuliert und eingefordert werden veränderte Formen und neue Qualitäten der Beteiligung und Planung sowie eine Verknüpfung der Bürgerbeteiligung mit Ansätzen direkter Demokratie.
(Quelle: Deutsches Institut für Urbanistik)


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