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StadtKulturLandschaft


Peter Degen
1. Auflage, 192 Seiten, zahlreiche Abbildungen, durchgehend farbig, Format 21,0 x 29,7, broschiert, Deutsch
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN: 978-3-7281-3683-1
Verlag: vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich


Kurzbeschreibung:
Baukultur, Kulturlandschaft, Landschaftswandel, Landschaftsentwicklung, Verstädterung, Zersiedelung

Was bedeutet uns Landschaft? Die Landschaft - heute zu verstehen als die durch den Menschen gebaute Kulturlandschaft - liegt im Fokus des Diskurses zur "StadtKulturLandschaft". Die Publikation bildet den dritten und abschliessenden Band einer Theorie des gebauten Ortes. Das Buch steht in seinen Aussagen als eigenständiges Werk, eine Kenntnis der vorgehenden Werke ist nicht notwendig.

Die "StadtKulturLandschaft" fragt in einem ersten Teil nach der Wahrnehmung und Aktualität von Landschaft. Sie klärt den Befund über die im Laufe der kulturellen Entwicklung sich verändernden Sichtweisen unseres Lebensraums und nähert sich auch der Bedeutung der Landschaft für den Menschen an. Die Aneignungsszenarien der Ortsnahme und des Ortsausbaus werden vor dem Hintergrund der allgemeinen zivilisatorischen Entwicklung untersucht und reflektiert. Unter den skizzierten Wahrnehmungsmustern wird insbesondere der Zugang des urbanisierten Menschen zur Landschaft kritisch hinterfragt. Die Auslegungen zur Bedeutung münden in die Frage der heute weitgehend verschütteten Prägung des mobilen Menschen durch eine ihm spezifisch nahestehende Landschaft.

Der zweite Teil untersucht die Szenarien der Aneignung von Landschaft. Die Auseinandersetzung wird auf zwei Ebenen geführt: der Herrichtung der Kulturlandschaft und dem Bauen in und mit der Landschaft. Der Abriss der Geschichte der Kulturlandschaft wird ergänzt mit Mutmassungen zu deren Zukunft unter den Prämissen des derzeitigen Umgangs mit Landschaft. Dem Prozess des Bauens werden grundsätzliche Überlegungen zu den Beweggründen des Bauens vorangestellt. Der Diskurs führt weiter zu einer Auslegeordnung der topologischen Muster des Bauens. Er mündet in eine Interpretation choreographischer Muster des Bauens mit der Landschaft, die nicht mit dem Verlust oder der Banalisierung des Substrats einhergehen. Ergänzt wird diese Übersicht mit einer Annäherung an den möglichen Zusammenklang von Stadt und Landschaft.
(Quelle: vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich)


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