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Bücherecke: Econometric Analysis of Regional Productivity. Convergence in Germany from 2000 to 2012

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Econometric Analysis of Regional Productivity. Convergence in Germany from 2000 to 2012


Imke Rhoden
RUFIS Studien 2/2016, 21 x 14,6 cm., englisch, 99 Seiten, broschiert
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN: 978-3-8196-1033-2
Verlag: Universitätsverlag Brockmeyer


Kurzbeschreibung:
Besonders in der EU mit ihren stark heterogenen Mitgliedstaaten kommt den Einflussfaktoren regionalen Wachstums besondere Bedeutung zu. Im europäischen Bestreben werden Wachstumsziele oft mit dem Erreichen von Konvergenz zwischen den Regionen der EU gleichgesetzt. Konvergenz gilt als Schlüssel der Kohäsionspolitik, wobei der Erfolg letzterer über den Grad der Konvergenz in regionalen Arbeitsproduktivitäten gemessen werden kann. In Deutschland ist das Hauptinstrument zwischen diversen weiteren Förderansätzen zur Erreichung von regionalem Wachstum die "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW).

In dieser Studie werden Querschnittdaten der 402 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte im Zeitraum von 2000 bis 2012 auf konvergierende Tendenzen hin untersucht. Theoretische Basis ist das Neoklassische Wachstumsmodell von Solow und Swan. Hiermit wird analysiert, ob Konvergenz in der Arbeitsproduktivität existiert und wie schnell die deutschen Regionen konvergieren bzw. divergieren.

Zusätzlich zur gesamtdeutschen Analyse wird die Konvergenz zwischen Ost- und Westdeutschland und zwischen einer Kategorisierung der Landkreise und kreisfreien Städte in vier agglomerationsbasierte Gruppen getestet. Um weitere potentielle Bestimmungsfaktoren zu beschreiben, werden zusätzliche, theoretisch fundierte Determinanten regionalen Wachstums sowie die GRW-Förderung (inklusive der Fördermittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)) berücksichtigt. In einem weiteren Schritt werden mögliche regionale Spillovereffekte empirisch getestet.

Durch die in der Studie ermittelten regionalen Determinanten der Konvergenz und Spillovereffekten zwischen den Regionen werden Ansatzpunkte für eine verbesserte regionale Förderpolitik geliefert. Die Ergebnisse zeigen die Relevanz und die Effekte der Einflussfaktoren regionalen Wachstums auf und verdeutlichen so die Rolle der Regionalpolitik beim Erreichen der Ziele der europäischen Kohäsionspolitik.
(Quelle: Universitätsverlag Brockmeyer)


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